Aktuelle Informationen

Versandpause im Online-Shop

Da unsere Weinreben jetzt schon zu weit ausgetrieben haben - und diese Jungtriebe sehr empfindlich sind - können wir momentan keine Rebpflanzen mehr versenden.

Gerne können Sie aber Weinreben bei uns direkt im Betrieb abholen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ab Mitte Juli können Sie Ihre Reben wieder im Online-Shop bestellen. Wir werden Ihnen dann auch wieder einige neue interessante Sorten anbieten können. Versandbeginn für die Herbstsaison ist der 1. September 2012.


Tafeltraubenbrand - der 2009er ist da!

Der 2009er ist in der Flasche! Nur in unserem Online-Shop erhältlich!

Eine fruchtige Vielfalt aus unserer Tafeltraubenanlage.

Die vollreifen Früchte der Sorten Muscat bleu, New York Muscat, Solara, Campbell early, Vanessa, Suffolk red, Seyval blanc, Excelsior, Romulus, Himrod, Glenora, Perle von Zala, Mitschurinski, Venus, Lakemont und Festivee haben wir in der kleinen, handbetriebenen Brennerei eines befreundeten Obernbreiter Weingutes zu einem edlen Fruchtbrand brennen lassen.
 
Durch das handwerkliche Geschick des Brennereibesitzers und die edlen Trauben ist ein hervorragender Brand entstanden, dessen vielfältige Aromen einfach begeistern.
 
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Tafeltrauben an vierter Stelle

Tafeltrauben liegen an vierter Stelle der in Deutschland gekauften Obstarten.

Äpfel, Bananen und Orangen sind, in dieser Reihenfolge, die in Deutschland am häufigsten gekauften Obstarten. Daran hat sich auch im Jahr 2008 nichts geändert. Tafeltrauben rückten auf den vierten Platz vor Clementinen, weil das europäische Traubenangebot im vorigen Jahr größer ausfiel, Clementinen hingegen kanpp und teuer waren. Insgesamt kaufte ein Haushalt in Deutschland im vorigen Jahr durchschnittlich 83,6 Kilogramm Frischobst - 3% weniger als im Vorjahr. Aufgrund gestiegener Preise mussten die Verbraucher für die geringere Menge knapp 6% mehr Geld ausgeben. Äpfel, Bananen und Orangen kamen nicht mehr so häufig in den Einkaufskorb ebenso wie Clementinen, Birnen, Erdbeeren und Nektarinen.

Quelle: "Deutsche Baumschule", Ausgabe Februar 2009


Reblaus saugt wieder an den Wurzeln

Ein Artikel aus der MAIN-POST vom 1. Juni 2006 unter dem Titel "Reblaus saugt wieder an den Wurzeln" warnt vor dem Kauf nicht veredelter Reben.

Die Reblaus ist wieder im Kommen. Der gefürchtete Schädling, der vor etwa 130 Jahren begann, Europas Weinberge zu vernichten, taucht wieder häufiger in Deutschland auf, erklärt in einer Mitteilung an die Presse der Beauftragte für den amtlichen Rebschutz der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, Peter Schwappach. "Wurzelechte Reben, die anstatt veredelter Reben erst jüngst im Gartencenter einer großen Baumarktkette in Franken angeboten wurden, begünstigen den Vormarsch dieses Schädlings", erklärt er. Eine Verordnung aus dem Jahr 1989 verbietet das Pflanzen unveredelter Reben, allerdings nicht den Verkauf. Schon einmal - vor rund 100 Jahren - hat die massenhafte Verbreitung der Wurzelreblaus den Weinbau in Bayern beinahe zum Erliegen gebracht. Denn es gibt derzeit keine Möglichkeit, diesen Schädling direkt zu bekämpfen. Erst seit rund 60 Jahren wurden die bayerischen Rebflächen unter erheblichem Einsatz finanzieller und personeller Mittel - sowohl des Staates und auch der Winzer - neu aufgebaut. Das strikte Einhalten der Auflagen der Reblausverordnung ist deshalb wichtig.

"Seitdem immer mehr Wein angebaut wird und selbst in Holland in den Poldern Rebflächen angelegt werden, gelangen immer wieder unveredelte Weinstöcke in den Handel", fand Schwappach heraus. Holland zum Beispiel war nie Weinbauland und hatte noch nie Probleme mit der Reblaus. Dort verzichtet man deshalb aus Kostengründen auf die Veredelung. Es ist billiger, einfach einen Steckling in den Topf zu stecken und Wurzeln bilden zu lassen. Doch Restbestände der dafür produzierten Pflanzen landen auch auf dem deutschen Markt. Veredelte Pflanzen sind leicht zu erkennen: An der Stelle des Stämmchens, an der die Unterlage mit dem Edelreis verbunden ist - etwa 10 bis 15 cm über der Erde - bildet die Pflanze einen dicken Wulst. Meist schützt eine Wachsschicht die Wunde vor dem Austrocknen. Fehlt dieser Wulst, besitzt der Weinstock reblausanfällige Wurzeln und darf deshalb nicht gepflanzt werden. "In der Regel steckt keine Absicht der Verkäufer dahinter, wenn sie unveredelte Reben im Angebot haben. Es ist schlicht Unkenntnis", betont Schwappach. Dennoch bittet er darum, sich mit ihm in Verbindung zu setzen, wenn irgendwo unveredelte Reben zum Kauf angeboten werden (Tel.: 0931/9801572). Wer Rebstöcke gekauft hat, sollte überprüfen, ob diese veredelt sind. Unveredelte Pflanzen sollten dem Händler zurückgebracht werden mit dem Hinweis auf den Paragrafen 2 Absatz 1 der Bayerischen Verordnung zur Ausführung der Reblausverordnung vom 13. Juli 1989

 


Eigene Trauben sind gesund!

Noch ein Grund mehr, eigene Trauben anzubauen:

Nahrhafter Genuss: die Traube

 

Stapelweise Bücher über den Gesundheitswert des Weines füllen die Regale. Macht man sich bewusst, um wie viel mehr der Rohstoff, die Traube, unsere Gesundheit fördert, sind frische Früchte und der daraus gewonnene Saft unverzichtbarer Bestandteil des Speiseplanes. Seit kurzem gibt es speziell für den Frischverzehr bestimmte Sorten für den Anbau im eigenen Garten, die größere Beeren haben und widerstandsfähig gegen Echten

und Falschen Mehltau sind. Sie schmecken weitaus besser als die früher in Gärten verbreiteten, sehr robusten „Amerikanerreben."

 

Die Farbe macht's

 

Rot kommt vor Grün bzw. Blau vor Gelb, wenn es um die Bewertung der Inhaltsstoffe von Trauben geht. Grund: Intensiv dunkel gefärbte Früchte und Gemüse enthalten größere Mengen an gesundheitsfördernden Farbstoffen. Besonders effektiv in Bezug auf den Gesundheitswert sind die Pigmente aus der Stoffgruppe der Polyphenole. In der Traube sind vor allem Flavonoide vertreten. Dazu gehören Verbindungen wie Quercetin, Catechin, Kämferol und bei dunklen Sorten große Mengen Anthozyane.

Diese Stoffe senken die Thromboseneigung, regulieren den Cholesterinspiegel, schützen

die Gefäße und beugen Krebs vor. Sie wirken als hocheffektive Antioxidantien, die

schädliche freie Radikale in den Körperzellen binden und so nicht nur die Zellen vor

Tumorbildung bewahren, sondern auch Alterungsprozesse verzögern.

Seitdem seit einigen Jahren bekannt ist, dass rote Pflanzenfarbstoffe vor Tumoren und

Infarkten schützen, haben Biochemiker, Ernährungswissenschaftler und Mediziner eine

weitere Verbindung im Blickpunkt. Sie wurde erstmals in Nieswurzarten (Veratrum)

gefunden und danach Resveratrol benannt.

Die Pflanze bildet dieses Phytoalexin, um sich vor Schadorganismen zu schützen. Da

diese Stoffe vor allem gegen Pilze wirken, bilden sie sich vorwiegend in den äußersten

Zellschichten - bei Trauben in der Beerenhaut.

 

Resveratrol wirkt im menschlichen Organismus Krebs vorbeugend. Ein Teil dieses Anti-Krebswirkstoffes geht auch in den Wein über. Die Gehalte schwanken zwischen 0,1 und 2,3 mg/Liter. Dass Rotweine höhere Werte an Resveratrol aufweisen als Weißweine, liegt an der Technologie der Weinbereitung: Nur bei Rotweinen vergären die Beerenhäute eine Zeitlang mit, bei Weißweinen wird frisch gepresst und der Saft ohne die Fruchthüllen vergoren. Anfang 1998 veröffentlichten italienische Wissenschaftler das Ergebnis ihrer Resveratrol-Studie: Die in Trauben enthaltene Substanz beugt den degenerativen Hirnerkrankungen Alzheimer und Parkinson vor. Resveratrol aktiviert das Hirnzellen-

Enzym Map-Kinase, das die Regeneration der Nervenfortsätze unterstützt. Zu ähnlichen

Ergebnissen kamen auch französische Forscher.

 

Tabelle 1:

Inhaltsstoffe von 100 g Trauben

kcal/kJ 68/280

Wasser (%) 81

Kohlenhydrate (%) 16

Eiweiß (%) 0,7

Fett (%) 0,3

Säure (%) 1,2

Mineralstoffe (%) 0,5

Pektin (%) 0,3

 

Genussvolle Traubenkur

 

Trauben enthalten auch ausgewogene Mengen an allen wichtigen Inhaltsstoffen.

Auffallend hoch sind die Gehalte an B-Vitaminen, vor allem Folsäure. Dieses B-Vitamin

spielt eine zentrale Rolle bei der Blutbildung und beeinflusst unsere Stimmung positiv.

Das Kohlenhydrat Fruktose hebt den Blutzuckerspiegel und wirkt so Müdigkeit, Nervosität

und mangelnder Konzentration entgegen. Da der Körper Fruktose sofort umsetzen kann,

sind Trauben wertvolle Energiespender und Fitmacher. Das reichlich vorhandene Mangan

ist wichtig für Knochen, Schilddrüse und Nerven. Auch die Mineralstoffe Kalium und

Magnesium finden sich in großen Mengen.

 

Die Ballaststoffe in Schalen und Kernen, der Quellstoff Pektin und die Fruchtsäuren regen die Darmtätigkeit an. Pektin bindet zugleich Giftstoffe und Cholesterin. Dank der entschlackenden und entwässernden Wirkung eignen sich Trauben als hilfreiche Diätbegleiter. Sie liefern alle notwendigen Wertstoffe in Verbindung mit einer kalorienreduzierten Kost. Heimische Trauben stehen nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Daraus gepresster Saft lässt sich hingegen rund ums Jahr anbieten. Im Vergleich zum Rohstoff, der Traube, enthält er ähnlich hohe Gehalte an Wert gebenden Inhaltsstoffen (siehe Tabelle 2). Der Fitmacher Traubensaft bietet viele der dem Wein zugeschriebenen Gesundheitswirkungen und sollte als schmackhafte Abwechslung zum

Apfelsaft regelmäßig auf den Tisch bzw. ins Glas kommen.

 

Tabelle 2:

Inhaltsstoffe von Trauben und Traubensaft

Trauben

(100 g)

Traubensaft

(100 ml)

Vitamin C (mg) 4 1

Vitamin E (mg) 0,7 0,2

Vitamin B1 (mg) 0,05 0,04

Vitamin B2 (mg) 0,03 0,02

Vitamin B5 (mg) 0,3 0,2

Vitamin B6 (mg) 0,07 0,02

Kalium (mg) 183 130

Phosphor (mg) 20 12

Kalzium (mg) 18 15

Magnesium (mg) 10 10

Natrium (mg) 3 2

Eisen (mg) 0,5 0,4

 

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